Neurologie – was wir behandeln
Die Neurologie umfasst ein breites Spektrum an Erkrankungen – von Kopfschmerzen über Schlaganfall und Epilepsien bis hin zu Bewegungs- oder Gedächtnisstörungen. Diese Vielfalt wirkt auf den ersten Blick komplex, ist aber in der Praxis gut überschaubar: Mit strukturierter Diagnostik, Erfahrung und individuell angepasster Therapie lassen sich die meisten Krankheitsbilder zuverlässig einordnen und behandeln. Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Themen. Über das jeweilige Symbol gelangen Sie zu einer kurzen, verständlichen Erläuterung.
Wir diagnostizieren und behandeln unter anderem:
Schlaganfälle – Vorsorge und Nachsorge
Akute Durchblutungsstörung im Gehirn – immer ein Notfall. In unserer Praxis: Einschätzung des individuellen Risikos sowie Behandlung von Folgeerscheinungen wie Spastik oder Sprachstörungen.
Kopfschmerzen
Schmerzen im Bereich des Kopfes, in unterschiedlicher Lokalisation und Stärke. Wir helfen bei der Einordnung – von atypischen Gesichtsschmerzen über Migräne bis zu Zervikozephalgien.
Parkinson und andere neurodegenerative Erkrankungen
Chronische Erkrankungen des Nervensystems mit Bewegungsverlangsamung, Steifigkeit oder Zittern. Dazu gehört vor allem die Parkinson-Krankheit, aber auch seltenere Erkrankungen wie atypische Parkinson-Syndrome.
Neuropathische Schmerzen
Brennende, stechende oder einschießende Schmerzen, die durch eine Schädigung von Nerven entstehen – z. B. nach einer Gürtelrose, bei Diabetes oder im Rahmen einer Polyneuropathie.
Epilepsien
Anfallsartige Erkrankung durch plötzliche, unkontrollierte elektrische Aktivität im Gehirn.
Gedächtnisstörungen
Beeinträchtigung, sich neue Informationen zu merken oder abzurufen – häufig im Rahmen einer Demenz oder nach Hirnschädigungen.
Erkrankungen peripherer Nerven
Schädigung einzelner Nerven (z. B. nach Verletzungen oder bei chronischem Druck), der Nervenwurzeln (z. B. durch degenerative Wirbelsäulenveränderungen) oder mehrerer Nerven im Rahmen von Polyneuropathien. Typische Symptome sind Taubheitsgefühle, Kribbeln, Schmerzen oder Muskelschwäche.
Weitere Bewegungsstörungen
Störungen des Bewegungsablaufs durch unkontrollierte, übermäßige oder rhythmische Bewegungen – zum Beispiel Tremor (Zittern), Dystonien oder Chorea-Erkrankungen.
„Schwindel“
Empfindung von Drehen, Schwanken oder Unsicherheit – oft durch Probleme im Innenohr oder Gehirn verursacht.
Neuromuskuläre Erkrankungen
Erkrankungen, die Neurone, Muskeln oder die Verbindung dazwischen betreffen – wie z. B. ALS oder Myasthenia gravis. Typische Folgen sind Muskelschwäche, Lähmungen oder Muskelabbau.
Neuroimmunologische Erkrankungen
Durch eine fehlgeleitete Immunreaktion ausgelöste Entzündungen des Gehirns oder Rückenmarks. Dazu gehören z. B. Multiple Sklerose oder Neuromyelitis optica. Typische Folgen sind Sehstörungen, Lähmungen oder Empfindungsstörungen.
Missempfindungen der Beine
Kribbeln, Brennen, Schmerzen oder ein quälender Bewegungsdrang können Anzeichen für Polyneuropathie oder ein Restless-Legs-Syndrom sein. Wir klären die Ursachen ab und leiten eine passende Behandlung ein.