Gedächtnisstörungen
Fast jeder Mensch kennt es: Namen fallen einem nicht sofort ein, Schlüssel verlegt man häufiger oder man vergisst einen Termin. Solche Alltags-„Aussetzer“
Ursachen von Gedächtnisstörungen
Die Gründe für Gedächtnisprobleme können sehr unterschiedlich sein:
Stress, Schlafmangel oder seelische Belastungen
körperliche Erkrankungen wie Schilddrüsenstörungen, Vitaminmangel oder Nebenwirkungen von Medikamenten
neurologische Erkrankungen wie Demenz oder leichte kognitive Störungen
Durchblutungsstörungen des Gehirns
Nicht immer steckt eine Demenz dahinter – oft sind es gut behandelbare Ursachen, die die Gedächtnisleistung beeinflussen.
Diagnostik
Bei der Abklärung von Gedächtnisstörungen kommen verschiedene Schritte zum Einsatz:- ein ausführliches ärztliches Gespräch
- neuropsychologische Tests, um die Gedächtnisleistung systematisch zu überprüfen
- Blutuntersuchungen und Bildgeb
ung (MRT des Kopfes) - in ausgewählten Fällen auch eine Lumbalpunktion zur Untersuchung des Nervenwassers, z. B. auf bestimmte Marker für Alzheimer oder andere Erkrankungen
Behandlung und Unterstützung
Die Therapie richtet sich nach der jeweiligen Ursache. Dazu gehören zum Beispiel:
- Optimierung der Grunderkrankungen (z. B. Behandlung von Bluthochdruck oder Diabetes)
- Medikamentöse Therapie bei bestimmten Demenzformen
- Gedächtnistraining und kognitive Übungen
- Lebensstilmaßnahmen wie Bewegung, gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und soziale Aktivität